Stadtratsprogramm 2026-2031

Zu den wichtigsten Zielen der Grünen für die Ratsperiode bis 2031 gehören:

  1. Reduzierung des Flächenverbrauchs
  2. Erhalt und Sanierung des Altbaubestandes
  3. Unterstützung von altersgerechtem Wohnen
  4. Bauen nach ökologischen Kriterien
  5. Verkehrsberuhigung mit Tempo 30
  6. sicherere Radwege
  7. keine Wiedereinführung der Anliegerbeiträge durch die Hintertür
  8. weitere Energie-Einsparung und Ausbau der Erneuerbaren
  9. mehr Schutz und Pflege des Baumbestandes
  10. Stärkung des Einzelhandels in den Stadtteilen
  11. Hochwasserschutz in allen Stadtteilen mit mäandrierenden Bachläufen
  12. Recycling der Konverterstäube-und Gichtgasschlämme aus der Deponie Westerkamp
  13. 30-Minuten-Takt für Haller Willem
  14. Ausbau des Jugend-Freizeitangebotes
  15. Frauenschutzhaus für den Südkreis
  16. mehr Effektivität in der Stadtverwaltung.

 

Nachhaltigkeit ist der Kern unseres Politikverständnisses

Nachhaltigkeit bedeutet den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen bei der Lösung aktueller Probleme, sodass die Lebensgrundlage künftiger Generationen gesichert wird. Eine ganzheitliche Betrachtung aller Dimensionen ist entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung:

Ökologie / Umweltaspekte

Ökonomie / Wirtschaftlichkeit

Soziales / Gesellschaftliches

Die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Georgsmarienhütte und die damit einhergehenden sozialen und umweltrelevanten Aspekte sind für uns die drei Säulen der Politik. Uns geht es um

– eine vorausschauende Flächennutzung, die dem Umwelt- und somit dem Klimaschutz Rechnung trägt.

– fairen und sicheren Zugang zu Bildungsmöglichkeiten

– Erhalt der wirtschaftlichen Kraft der Stadt

– Transparenz in der Stadtpolitik, mehr und vor allem junge Menschen für die (Rats-) Politik begeistern

– klare Positionierung gegen demokratiefeindliche Bewegungen

 

Stadt im Grünen erhalten und verbessern!

Zukunftsorientierte Stadtentwicklungspolitik beinhaltet einen verantwortungsvollen Umgang mit knapper werdenden Ressourcen, konsequenten Umwelt- und Klimaschutz sowie eine vorausschauende Flächennutzung, Verkehrsplanung, Sanierungs- und Baupolitik. Unsere Stadt benötigt gerechte und gute Bildungsmöglichkeiten für alle sowie eine vielfältige Kultur. Gute Lebensbedingungen in allen Stadtteilen sind die Basis für ein funktionierendes Zusammenleben. Die Lebensqualität in Georgsmarienhütte kann nur mit einer sozial gerechten und ökologisch verträglichen Politik gesichert und verbessert werden. Dafür haben wir dieses Programm entwickelt, mit dem wir die Zukunft Georgsmarienhüttes lebens- und liebenswert gestalten wollen.
Immer wieder gab es im Stadtrat Mehrheiten gegen Anträge der Grünen zum Umweltschutz. Deshalb wollen wir stärker werden, um vor allem mehr Umwelt- und Klimaschutz in den Stadtrat zu bringen.

Grünes Demokratieverständnis
Mehr Demokratie in der Stadt, bürgerfreundliches Rathaus

Transparenz und Mitbestimmung sind notwendige Voraussetzungen für gute, bürgernahe und vielfältige Politik. Entscheidungsgrundlagen müssen transparent gemacht werden. Bürgerinnen und Bürger müssen vermehrt und frühzeitig in Planungsprozesse eingebunden und ernst genommen werden. Konkret wollen wir:

  1. mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungsfindungen
  2. das Wissen und die Kompetenzen der Georgsmarienhütter*innen nutzen.
  3. Mehr junge Menschen für Kommunalpolitik begeistern.
  4. Widerstand gegen demokratiefeindliche Bestrebungen; Unterstützung OMAS GEGEN RECHTS
  5. Schaffung der Möglichkeit zur Teilnahme an Rats- und Ausschusssitzungen per Livestream
  6. Zeitnahe Umsetzung von Stadtratsbeschlüssen durch die Verwaltung
  7. Erleichterung Kfz-Verfahren im Rathaus
  8. Ergänzung der Vertretungen von Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen im Schulausschuss bei der Veröffentlichung im Ratsinformationssystem

Grüne Stadtentwicklungspolitik
Wir wollen Georgsmarienhütte als ländliche geprägte Kleinstadt mit ihrem gut funktionierenden Stadtkern und den vielgestaltigen Stadtteilen bewahren und ihre Bedeutung als Stadt im Grünen stärken. Der Erhalt des Identität gebenden Altbaubestandes, der landwirtschaftlichen Flächen, der Nahversorgung in den einzelnen Stadtteilen, aber auch die Schaffung von vielfältigen Wohnangeboten und ökologischen Modernisierungsimpulsen für den Einzelhandel, das Gewerbe, und den Arbeitsmarkt stehen für uns im Vordergrund. Jegliche landwirtschaftlichen, Grün- und Waldflächen müssen erhalten bleiben. Konkret wollen wir:

  1. Stärkung des Einzelhandels in den Stadtteilen
  2. Ansiedlung eines Bio-Marktes
  3. Förderung der umweltverträglichen Landwirtschaft
  4. Sicherstellung der medizinischen Versorgung
  5. Bereitstellung von Strukturdaten zur Erleichterung von Existenzgründungen

Unsere Stadt im Grünen braucht eine vorrausschauende Stadtplanung mit mehr Grün im Besonderen im Stadtzentrum. Richtig ausgeführt fördert dies ein konfliktfreies Zusammenleben und mehr Lebensqualität für alle Bürger/innen.

Grüne Umwelt- und Tierschutzpolitik
Umweltschutz und Klimaschutz sind das Fundament Grüner Politik und daher auf kommunaler Ebene von zentraler Bedeutung. Um dem globalen Klimawandel entgegenzutreten, brauchen wir eine lokale Energiewende auf der Grundlage von kohlefreien Stadtwerken. Schädliche Immissionen müssen reduziert und die Emissionen stärker kontrolliert werden. Bäume, Frei- und Grünflächen im Stadtgebiet sowie der Wald und die Gewässer müssen geschont und besser geschützt werden, denn sie sorgen für das gute Klima und die Frischluft in Georgsmarienhütte und sind damit für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung verantwortlich. Ein gutes Stadtklima mit effektivem Lärm- und Emissionsschutz ist Voraussetzung für eine lebenswerte Stadt. Konkret wollen wir:

  1. Reduzierung des Flächenverbrauchs; Einsparung der Beiträge für die Osnabrücker Landentwicklungsgesellschaft (OLEG)
  2. Schutz der Kaltluftschneisen
  3. mehr Schutz und Pflege des Baumbestandes; Baumpatenschaften für Bewässerung bei Trockenheit; Nachholung der Kompensation Baumpflanzung
  4. städtische Waldbewirtschaftung nach den strengen FSC-Kriterien
  5. keine weitere Förderung der Stadt für „Waldautobahnen“; Unterstützung der Anlegung klimaresistenter Laubmischwälder
  6. die illegale Beseitigung von Wald verhindern und konsequente Kompensation betroffener Flächen nach dem Wald-Gesetz.
  7. Hochwasserschutz mit mäandrierenden Bachläufen
  8. Recycling der Konverter- und Gichtgasschlämme der Deponie Westerkamp
  9. Förderung von Alternativen zu Stein,-Schotter oder Kiesflächen; Umwandlung von Schottergärten; bei Neubaugebieten muss der Verzicht auf Stein-, Schotter- oder Kiesgärten verbindlich festgesetzt werden
  10. Einrichtung von Messstellen zur Ermittlung der Feinstaub- und Stickoxidbelastung
  11. Überprüfung der Dioxinbelastung am Boden, insbesondere im Bereich Harderberg / Malbergen
  12. Pflege der Düteauen mit bodenschonenden Geräten (z.B. Niederdruckreifen); Entwicklungsprogramm für FFH-Gebiet Düte und Nebenbäche mit dauerhaftem Schutz festlegen und gegebenenfalls erweitern
  13. Maßnahmen wie das Halten von Wasser in Kavernen gegen das Austrocknen von Düte und anderen Gewässern; Förderung der Nutzung von Rigolen und Zisternen
  14. Tierschutz beim Mähen der Wegeseitenstreifen; extensive Pflege der Grünstreifen statt häufiger Mahd
  15. Rückgewinnung widerrechtlich umgepflügter kommunaler Flächen
  16. Überprüfung der Grundwasserförderung aus dem Lammersbrinker Stollen
  17. Ausweitung des Naturschutzgebietes Harderburg
  18. Artenvielfalt fördern, auch durch die Neuanlage und die Pflege von Blühwiesen
  19. Reduzierung der Lichtverschmutzung (z.B. mit Strom sparenden Bewegungsmeldern und angepassten Lichtquellen) zwecks Insektenschutz (umweltfreundliche Straßenbeleuchtung und Beleuchtung des öffentlichen Raumes helfen, die Biodiversität zu unterstützen; Insekten sind auch Vogelfutter und Bestäuber)
  20. Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und regionaler Lebensmittel in den Läden
  21. Förderung der Ansiedlung eines Unverpackt-Ladens
  22. Förderung Gründächer
  23. mehr Begrünung der Rathaus-Fassade
  24. Silvesterfeiern ohne Schaden für Natur, Tiere und Menschen
  25. Osterfeuer – möglichst wenige, zentral
  26. Verpackungssteuer gegen Vermüllung
  27. Fortführung der Aktionen gegen das Wegwerfen von Zigarettenkippen
  28. Igel-Schutz vor Laubbläsern
  29. Beseitigung umweltgefährdenden Müllablagerungen
  30. Langfristige Sicherung der Umsetzung der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (Kataster)
  31. dass die Stadt gegenüber der AWIGO darauf hinwirkt, dass insbesondere bei Stürmen dafür gesorgt wird, dass Müll aus Tonnen nicht in der Umgebung umherfliegt.
  32. Öffentliche Veranstaltungen der Stadt mit Fleisch aus qualitativ hochwertiger und/oder ökologischer Erzeugung, sowie mehr vegetarische und vegane Angebote

 

Grüne Verkehrspolitik
Mobilität ist ein wesentlicher Faktor von Lebensqualität. Wir setzen auf ein ausgewogenes Konzept, das eine sichere Fortbewegung für alle Bevölkerungsgruppen ermöglicht und die Umwelt schont. Bei der Sanierung und Umstrukturierung von Verkehrswegen müssen Fuß-, Rad- und öffentlicher Personennahverkehr Vorrang haben. Die Geschwindigkeit des motorisierten Individualverkehrs soll sinnvoll kontrolliert und reduziert werden. Konkret wollen wir:

  1. Verkehrsberuhigung mit mehr Tempo-30-Zonen
  2. mehr sichere und genügend breite Radwege
  3. engere Vertaktung des Busangebotes
  4. separate Bushaltestelle am Forstweg für die neuen Wohnbauten auf den Hempen-Flächen
  5. Bus-Verdichtung des Abend- und Wochenendangebotes
  6. Rücknahme der Kürzung des Busangebotes zwischen Oesede-Süd und Osnabrück, damit Kinder und Berufstätige vor allem morgens auf dem Weg nach Osnabrück an den Bushaltestellen in Oesede wegen Überfüllung der Busse nicht länger stehen gelassen werden
  7. Bürgerbus oder „Lütti“
  8. 30-Minuten-Takt Haller Willem
  9. den Erhalt der Hüttenbahn
  10. Mobilitätsstation am Bahnhof Oesede
  11. Alternativen zum „Elterntaxi“ fördern (z.B. „Walking-Bus“, Stadtteil-Bus, Augsburger Modell (Punkte für Kinder ohne Autofahrt)
  12. Reaktivierung Echtzeitanzeige Gildehaus
  13. Nutzung der „Verkehrsschau“ für mehr Sicherheit
  14. Nutzung „EU-Verkehrsaktionsplan“ für besseren Lärmschutz

Grüne Energiepolitik
Bisher ist in Georgsmarienhütte lediglich ein Anteil der Erneuerbaren Energien bei der Stromversorgung von gut 28 % erreicht, gemessen am bundesdurchschnittlichen Verbrauch (ohne das Stahlwerk). Ende 2024 gab es 2.711 Photovoltaikanlagen in der Stadt mit einer Leistung von zusammen 27.204 Kilowatt, zudem 55 Biomasseanlagen mit zusammen 4.409 Kilowatt, eine Klärgasanlage mit 150 Kilowatt sowie eine Windenergieanlage mit 50 Kilowatt. Konkret wollen wir:

  1. weitere Energie-Einsparung
  2. Ausbau der Erneuerbaren
  3. Solarenergienutzung für Neubau
  4. Umsetzung Wärmeplanung, insbesondere für alte Häuser
  5. Wärmepumpen
  6. Geothermie
  7. Ausbau Nah- und Fernwärme
  8. Ausbau der E-Schnellladestationen zu attraktiven Tarifen
  9. Altbauten energetisch nachrüsten
  10. Orientierung der Stadtwerke auf 100% Strom aus regenerativen Energiequellen (Wind, Sonne)
  11. Windenergiegewinnung auf dem Bundeswehrstandort Dörenberg und Realisierung RROP-ergänzende Standorte per B-Planung durch die Stadt
  12. Mehr öffentlichkeitswirksame Arbeit der Klimamanagerin
  13. Ausstattung der Haushalte mit energie- und kostensparenden Smartmetern durch die Stadtwerke

Grüne Bildungs- und Kulturpolitik
Bildung ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben mit Teilhabe am Gesellschafts- und Berufsleben. Jedes Kind hat das Recht, dass ihm alle Bildungschancen offenstehen. Eine lebendige Kultur bestimmt maßgeblich den weltoffenen Charakter unserer Stadt. Bildung und Kultur sind von zentraler Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaft und das gesellschaftliche Verantwortungsgefühl aller in Georgsmarienhütte lebenden Menschen. Investitionen in Bildung und Kultur sind Investitionen in unsere gemeinsame Zukunft. Bildung muss erreichbar, niederschwellig und sicher sein, nur so können wir Werte vermitteln. Konkret wollen wir:

  1. die wohnortnahe Bereitstellung von ausreichend Krippen- und Kita-Plätzen
  2. Prüfung des Interesses an einer naturnahmen Wald-Kita
  3. Integration an Schulen
  4. Umsetzung der Ganztagspflicht ab 1.8.26
  5. Schulsozialarbeit
  6. Unterstützung von Kulturarbeit und Musikszene
  7. Erhalt der Comeniusschule über 2028 hinaus

 

Sozial-, Jugend-, Sport-  und Gleichstellungpolitik
Die Basis für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt bilden Solidarität und Teilhabe für alle. Wir stehen vor den Aufgaben, den demographischen Wandel positiv zu gestalten aber auch die Entwicklung von Kindern- und Jugendlichen zu fördern. Das beinhaltet den Ausbau und die Verbesserung von Angeboten in allen Lebensphasen. Die Integration von Flüchtlingen erfordert eine Willkommenskultur des positiven, wertschätzenden Umgangs mit Migrant*innen. Mit dem Ziel, eine konfliktfähige Gesellschaft, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernimmt, unterstützen wir Sucht- und Gewaltprävention. Sozial gerechte Politik berücksichtigt die Potenziale und Bedürfnisse aller gesellschaftlichen Gruppen. Nicht nur, aber ganz besonders durch den Sport, kann Gemeinschaft, Integration, Toleranz gelebt werden, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Gemeinsame Bewegung, sportliche Aktivitäten und Kommunikation sind im Zeitalter der Digitalisierung für die Gesundheit und Fitness der Bevölkerung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt essentiell. Die Chance auch im Alter oder bei Beeinträchtigungen im vertrauten Umfeld bleiben zu können, gilt es umzusetzen. Konkret wollen wir:

  1. Beschäftigungsförderung über den Bauhof
  2. Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, u.a. Barrierefreiheit
  3. Willkommenskultur für Flüchtlinge mit Unterkunft, Sprache, Arbeit und Begegnung
  4. umfassende Prävention bei Social Media, Drogen- Alkohol- und Spielsucht
  5. Gewaltschutz, Unterstützung der Arbeit des Präventionsrates
  6. Frauenschutzhaus für den Südkreis
  7. Betreuung und Förderung der Städtepartnerschaften durch Partnerschaftsvereine
  8. Ausbau des Jugend-Freizeitangebotes in allen Stadtteilen
  9. Attraktive Spielplätze
  10. niedrige Vereinsmitgliedsbeiträge für Sportvereine und niedrige Eintrittspreise im Panoramabad (besonders für Kinder, Jugendliche, Familien und Grundsicherungempfangende)
  11. Mountainbiking auf dafür ausgewiesenen Wegen
  12. Förderung der Jugendarbeit, u.a. Unterstützung für die Errichtung eines Zeltplatzes
  13. Ausweitung Fairtrade in der Stadt
  14. Reduzierung Lebensmittelverschwendung (Foodsharing, Containern, Rettung mit Einzelhandel)
  15. Unterstützung Jugendparlament
  16. Instandhaltung der Sportanlagen
  17. Wiederbesetzung Ehrenamtslotsung
  18. Erhöhung der Stundenzahl der Gleichstellungsbeauftragten
  19. Unterstützung Stiftung „Hilfe für Petra und andere“
  20. Bänke in Wäldern aufgestellt belassen (Sitzen auf eigene Gefahr)
  21. den Babybesuchsdienst fortsetzen
  22. Wiederaufnahme der Rentenberatung im Rathaus

Ökologisches, klimafreundliches und sozialverträgliches Bauen und Wohnen

Um die Auswirkungen des Klimawandels zu bremsen ist, ökologisches, energiesparendes und klimafreundliches Bauen bei allen Bauvorhaben und für alle Neubaugebiete der Stadt unumgänglich. Konkret setzen wir uns ein für

  1. Erhalt und die Sanierung des Altbaubestandes, Erhalt alter Häuser vorrangig vor Neubau
  2. Unterstützung von Möglichkeiten der Nachverdichtung auf bereits bebauten Flächen durch Ergänzungen und Aufstockungen.
  3. Hilfsangebote der Stadt, den Wohnungsleerstand zu beheben
  4. Unterstützung von altersgerechtem und barrierefreiem Wohnen
  5. Hilfsangebote bei der Suche nach neuem Wohnraum für ältere Alleinstehende, Altenwohnprojekte und Mehrgenerationenhäuser
  6. Bauen nach ökologischen Kriterien (Photovoltaik/Solarthermie, wenig Versiegelung; ÖPNV/SPNV-Anschluss)
  7. Ausgleichsflächen vor dem ersten Spatenstich verbindlich für alle Beteiligten festlegen
  8. sozial angemessene Vermarktung der städtischen Bauprojekte
  9. Leerstand-Kataster in Zusammenarbeit mit den Eigentümern (Wohnungen/Häuser), damit ggf. die Kommune enteignen kann
  10. Anpassung der Wohnbauplanung an die Bevölkerungsentwicklung
  11. hinsichtlich der Wohnbauentwicklung konzentrieren wir uns auf die Realisierung der beiden Hempen-Flächen mit über 400 Wohneinheiten in ökologischer Bauweise. Keine neuen Wohnbaugebiete (Rottenkamp, Brünemanns Sandbrink, Im Bruche) vor Auslastung der Hempen-Flächen (unterhalb Panoramabad und unterhalb Schulzentrum)

 

Grüne Finanzpolitik
Engagierte und zukunftsfähige Gestaltungsvorhaben können wir nur mit dem notwendigen finanziellen Spielraum verwirklichen. Sozial gerechte Steuereinnahmen und Steuererhöhungen im Sinne der kommunalen Solidarität gekoppelt an sinnvolle Steuersparmaßnahmen ermöglichen eine solide, nachhaltige Finanzierung und sichern damit die kommunale Handlungsfähigkeit. Konkret wollen wir:

  1. mehr Effektivität in der Stadtverwaltung
  2. Höchstbesteuerung von Spielhallen
  3. jährliche Einsparüberprüfungen, Ressourcenverbrauch verringern
  4. Einführung eines Managementsystems mit Konzept, Umsetzung und kontinu-ierlicher Verbesserung und Beseitigung von Schwachstellen
  5. weitere Förderung der Arbeit der Vereine und Verbände

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Für unsere Stadtteile haben wir folgende Ziele entwickelt:

Alt-GMHütte

  • Hindenburgstraße: Verbesserung/Maßnahmen zur Beruhigung der Parksituation. Des Weiteren unterstützen wir die Umbenennung. Parkverbot an einer Straßenseite und dessen Durchsetzung durch das städtische Ordnungsamt.

Für mehr Sicherheit vor allem von Kindern, älteren Menschen und Radfahrer*innen wollen wir an wichtigen Stellen die Geschwindigkeit der Autos senken. Die Einhaltung des Tempo-Limits in ausgewiesenen 30er Zonen wie Haseldehnen, Am Fillerschloss und Rehheide wollen wir besser kontrolliert wissen. Zur Bring- und Abholsituation rund um die Regenbogenschule, die seit Jahren ein Ärgernis für Eltern und Anwohnende bedeutet, wollen wir Alternativen wie Sammel-Taxi und Kleinbus prüfen. In den Bereichen Birkhahnweg, Drosselstieg, Amselweg, Haseldehnen, Karlstrasse, Kasinopark-Brücke (Kindergarten St. Georg, Regenbogenschule) sollten Geschwindigkeitskontrollen (mobile Blitzgeräte) konsequent durchgeführt werden. Wir unterstützen die Vorschläge für Tempo 30 auf Hindenburgstraße und Karlstraße.

  • Klärschlammtrocknung: Wir achten auf umweltfreundliche Technik und den Emissionsschutz für die Anlieger.
  • Alte Wanne: Zügige Sanierung und Ausbau, Sicherung attraktiver Angebote während der Schließzeit beim Bauen.
  • Der Rehlberg als Sportstätte soll generationsübergreifend genutzt werden. PV für das Dach der Rehlberg-Sporthalle. Klärung der Bedeutung des dortigen Bunkers.

Wir setzen uns dafür ein, dass für den Mobilfunksender auf dem Varusturm der Pachtvertrag gekündigt oder nicht verlängert wird und dafür ein anderer Standort gefunden wird.

  • Hauptschule Alt GMHütte: Eine Versorgung der Schüler*innen mit frischen, saisonalen Lebensmitteln möglichst aus der Region halten wir für erstrebenswert. Im Hinblick auf Schule als Ort, an dem Ernährungsbildung gelebt wird, sollte die Schulverpflegung in die Verantwortung der Schule (Schüler*innen, Eltern, Pädagog*innen) gegeben werden.
    Wir halten eine Rückkehr der Unterrichtsfächer Hauswirtschaft/Technik in den Unterrichtsplan für notwendig, um junge Menschen in diesen Kulturtechniken fit zu machen.
  • Krankenhaus am Kasinopark: Eine Nutzung in Verbindung mit einem wirtschaftlich tragfähigen Konzept zum Nutzen der Allgemeinheit ist wünschenswert. Soweit das die Gebäudesubstanz zulässt, sollte sie CO²-vermeidend erhalten und weitergenutzt werden. Das Areal sollte öffentlich zugänglich bleiben, deshalb sollte kein Verkauf an private Investoren erfolgen.
  • Der Kasinopark als Naherholungsgebiet und grüne Lunge mit seinem Artenreichtum soll unbedingt erhalten bleiben. Er verbindet beispielhaft einen grünen Ortskern mit dem weitläufigen Waldgebiet, in das die Stadt GMHütte eingebettet ist. Wir unterstützen tierverträgliche Maßnahmen zur Reduzierung der Zahl der Kanadagänse und Nutrias. Ausbaggerung des durch Gänsekot vermehrten Schlamms, auch Holsteteich und Waldbad.

Wir begrüßen die Wiedereröffnung des Schützenhauses als Gastronomieangebot.

  • Quartiersmanagement im Bereich Brunnenstraße und Berliner Straße: Die seit langem bestehenden Probleme durch z.B. fehlende Müllentsorgung auf einigen Grundstücken sowie schwierige Verhaltensweisen einiger Mitbürger*innen erfordern ein Konzept. Mit einigen Einzelmaßnahmen ist die Situation nicht zu lösen. Wir befürworten daher ein gut konzeptioniertes Quartiersmanagement mit entsprechender personeller Ausstattung. Nur so kann das Engagement vorhandener Initiativen und Kooperationspartner*innen gebündelt werden. In der Zukunftswerkstatt 2012 wurde seinerzeit bereits ein Stadtteil-Büro gefordert: Diese Forderung ist ein Teil des Quartiersmanagements. Bewohner*innen können motiviert und aktiviert werden, wenn entsprechend kompetente Anprechpartner*innen niedrigschwellige Angebote machen. Die städtische Untersuchung energetischer Verbesserungen der Wohnblöcke an der Berliner Straße wollen wir mit Mietenden und Vermietenden wieder aufgreifen.
  • Die Tafel. Wir fordern: Armut bekämpfen statt Armut zu lindern!
    Prinzipiell ist die Tafel in ihrer Funktion als Lebensmittel-Rettung ein nachhaltiges Konzept. Menschen, die gezwungen sind, ihren täglichen Bedarf dort zu decken, werden jedoch stigmatisiert. Damit die Menschen nicht draußen in der Schlange für jeden sichtbar anstehen müssen, unterstützen wir einen anderen Zugang. Die Vorlage des Grundsicherungsbescheides o.ä. verursacht, dass diese Art der Lebensmittelerwerbs als stigmatisierend und schamlos empfunden werden könnte.
    Viel sinnvoller ist es, übrig gebliebene Lebensmittel in den Supermärkten direkt zum Mitnehmen anzubieten. Wenn niemand weiß, ob ein Mensch aus Gründen der Nachhaltigkeit, aus Sparsamkeit oder aus existenziellen Gründen zur Tafel geht, wird die Hemmschwelle niedriger und die Stigmatisierung entfällt.
  • Suppenküche: Im Rahmen der niedrigschwelligen Angebote eines Quartiersmanagements halten wir die Reinstallation eines Bistros wie das H2O am Kasinopark (alkoholfreies Bistro der Diakonie) für erstrebenswert. Frisches und gesundes Essen in Gemeinschaft zu erschwinglichen Preisen ist und wird ein Schwerpunktthema für viele Menschen im Stadtteil.
  • Waldbad: Wir unterstützen die Arbeit des DLRGs und des Vereins „Freunde des Waldbades“ sowie die Erhaltung und Sanierung des Traditionsbades. Aktuell bedarf es der Reparatur des Daches. Das Waldbad ist durch seine reizvolle Lage und das natürliche, zusatzfreie frische Wasser ein Publikumsmagnet, das Besucher*innen aus dem Umland anzieht. Menschen mit empfindlicher Haut und Familien mit Kindern schätzen die Reinheit des Wassers, in dem die Flusskrebse als Indikatoren diese Tatsache bestätigen. Wir unterstützen Möglichkeiten der Weiternutzung zur Aussortierung anstehender städtischer Fahrzeuge für die Jugendarbeit von DLRG und ähnlicher Verbände.
  • Verkehrsanbindung Alt GMHütte nach Osnabrück über Malbergen und Holzhausen. Das Konzept „Anrufbus“ ist weder niedrigschwellig noch zeitgemäß. Hier müssen in einem modernisierten ÖPNV-Konzept intelligente und bürgernahe Lösungen eingebunden werden.

Malbergen

Die Stadt sollte den Erhalt und die Nutzung des Schützenhauses durch die örtliche Bevölkerung unterstützen. Hier sollten sich nicht nur Schütz*innen treffen und feiern können. Das Haus sollte für alle örtlichen Vereine und die Jugend geöffnet werden.

Wir wollen die Raserei auf der Straße „Im Ährenfeld“ beenden. Als Möglichkeiten unterstützen wir das Anbringen eines Schildes „Durchfahrt verboten – Anlieger frei“ (aus Richtung Osnabrück bereits vorhanden) auch aus Richtung „Auf der Masch“ sowie dort auch das Aufstellen eines Ortseingangsschildes.und die Einführung von Tempo 30 oder die Ausweisung als Fahrradstraße. Die Radwege insbesondere in Richtung Holzhausen sind zu verbessern. Baustellen müssen so eingerichtet werden, dass sie Verkehr ermöglichen.

Der von der Stadt errichtete ca. 400 m lange und 1,40 m hohe Zaun im Bereich der Regenrückhaltebecken Hinterm Schlohe / Unterbauerschaft stellt eine Gefahr vor allem für Kinder dar, wenn sie sich innerhalb befinden und den Zaun nicht überwinden können. Deshalb wollen wir ihn wieder beseitigt wissen.

Der Stadtteil sollte als „knallerfreie Zone“ ausgewiesen werden. Siedlungen sollten vor Gefahren aus dem Jagdbetrieb geschützt werden. Feldwege sollten für die Naherholung erhalten bleiben und dort wachsende Schlehen nicht weggemäht werden.

Die Landwirtschaft sollte bei der Umstellung auf eine umweltverträglichere oder ex-tensive Landwirtschaft und ökologischen Landbau unterstützt werden.. Beim Einsatz von Spritzmitteln ist der Abstand zu benachbarten Flächen einzuhalten.

Das Ökosystem im Bereich Harderburg muss erhalten werden. Für den Klimaschutz- und Hochwasserschutz ist das Gebiet in seiner Funktion als Kaltluftschneise unabdingbar. Es darf keine weitere Flächenversiegelung geben. Die landwirtschaftliche Nutzung muss weiterhin möglich sein.

Wir wollen die Möglichkeit, den Wald im Gebiet des Rittergutes Osthoff für Erholung zu nutzen, erhalten und fordern deshalb die Reaktivierung des Wanderweges Nr. 10. Die Kastanienallee muss wieder zur Begehung freigegeben werden.

Wir unterstützen das Interesse an der Wiedernutzung des zum Ensemble des Rittergutes Osthoff gehörenden Hauses Osnabrücker Straße 59 für Wohnzwecke.

Wir setzen uns für Einhaltung der arbeitsrechtlichen Bestimmungen im Schlachthof und menschenwürdige Unterkünfte für die Werksvertragsarbeitenden ein. Der Tier-schutz muss auch in den Schlachthöfen gelten. Abwässer von dort dürfen nicht in den Malberger Graben gelangen. Auch die Düte ist vor schädlichen Einträgen zu schützen. Alle Einleitungen sind auf Genehmigungen zu überprüfen.

Eine Gewerbebebauung Osterheide-West wollen wir weiter verhindern. Nachdem Bürgerprotest vor Jahren die Ansiedlung der Spedition Koch auf den Wiesen zwischen Rittergut Osthoff und B 51 verhindern konnte, wollen wir auch heute diese Flächen vor Bestrebungen für eine Gewerbebebauung schützen.

 

Harderberg

  1. Alte Heerstraße durchgehend Tempo 30
    Das verwirrende Auf und Ab der Geschwindigkeit stört die Autofahrer*innen und lenkt ab. Tempo 30 reduziert den Lärmpegel und ist besser für die Umwelt. Wir wollen eine Prüfung auf durchgehend 30 km/h und eine Reduzierung von LKW-Durchfahrten.Ebenso setzten wir uns für eine Querungshilfe(Zebrastreifen o.ä.) zur Bushaltestelle in Höhe Tankstelle/betreutes Wohnen ein.
  1. Jugendarbeit
    Viele Jugendliche orientieren sich nach Oesede. Wir wollen das Angebot für die Jugendlichen in Hardenberg erweitern. (z.B mit einem Jugendtreff und regelmäßigen Parties).
  1. Tempo 70 auf B 51
    Wir befürworten eine Prüfung der Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf der B 51 zwischen der Anschlussstelle Oesede Zentrum bis zum Landhaus Mehring in beide Richtungen. Dem äußerst geringen Zeitverlust von nicht mal einer Minute stünde eine enorm erhöhte Gefahrenreduktion für die Anwohner*innen, die Autofahrer*innen und vor allem die Schulkinder entgegen, die an der Bushaltestelle „Werkmeister“ stehen.
    Zudem wären die Lärmbelästigung und die gesundheitlichen Risiken für Harderberg und Teile Oesedes deutlich geringer. Sowohl der CO2-Ausstoß als auch die Feinstaubbelastung würden stark sinken.
  1. ÖPNV-Anbindung in Harderberg
    Durchgehend stündliche Direktverbindung auch bis in die Nachtstunden in beide Richtungen. ÖPNV-Anbindung Egge: Nachdem der Anrufbus zur „Egge“ eingestellt wurde, sollte der Bereich „Egge / Alte Heerstraße“ mit einer Taktlinie angeschlossen werden.
  1. Nebenstelle Stadtbibliothek
    Weitere finanzielle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Nebenstelle Harderberg der Stadtbibliothek.
  1. Parkplätze an der Grundschule
    Da das derzeit genutzte Grundstück für Parkplätze bald nicht mehr zur Verfügung steht, setzen wir uns für einen nahegelegenen Parkplatz ein, der im Idealfall bereits als Fläche zur Verfügung steht. Wir setzen uns für einen Parkplatz ein, wo Kinder die Schulstraße hinauf ggfs. begleitet zur Schule und/oder zum Kindergarten kommen.
  1. Trockenen Fußes zur Grundschule
    Grundschulkinder und Kindergartenkinder sollten zu Fuß Schule und Kindergarten erreichen können. Matsch behindert jedoch nach Regen die Nutzung des Gehweges vom Baugebiet Buchgarten zur Schule bzw. zum Sportplatz. Diesen Weg wollen wir befestigen. Sinnvoll wäre auch eine kleine Brücke im Bereich der Senke vor dem Friedhof, damit alle Mitbürger*innen trockenen Fußes zum Friedhof gelangen können.
  1. Biotope entwickeln
    Durch die Renaturierung des Gartmannsbaches und der Regenrückhaltebecken könnten Flächen zu Biotopen umgewandelt werden, ähnlich wie es bei dem kleinen Regenrückhaltebecken am Steinbrinksfeld im Baugebiet Buchgarten-Ost realisiert wurde. Flora und Fauna könnten sich wieder frei entwickeln, Pflanzen und Tiere bekämen eine neue Heimat.
  1. Gartmannsbach schützen

Die Wasserqualität des Gartmannsbaches belastenden Einleitungen müssen beendet werden. Spätestens mit Auslaufen der aktuellen Genehmigung 2029 darf es keine Einleitungen aus dem Milchhof mehr geben, z.B. durch Errichtung einer Kläranlage auf dem Betriebsgelände.

  1. Grüne Kreisel
    Wir setzen uns für eine naturnahe Gestaltung der Kreisel in Harderberg ein. Kreisel müssen nicht nur praktisch und autofreundlich sein, sie können dabei auch schön und naturnah sein. Hier wäre das Angebot für die Grundschule als Projekt zu erörtern. Ebenso sollte der Kreisel am Penny verbreitert werden für LKW Durchfahrten, gleichzeitig halten wir einen sicheren Radweg dort für sinnvoll.

 

Holsten Mündrup

  1. Lärmschutz A33
    Der bisherige Lärmschutz an der A 33 beidseits in Holsten Mündrup reicht nicht aus. Der Wall ist unter die planfestgestellte Höhe abgesackt. Die Autobahn GmbH ist aufgefordert, den Rechtsanspruch auf Lärmschutz entsprechend dem Planfeststellungsbeschluss zeitnah umzusetzen. Die Erhöhung im Bereich der Brücke Holster Straße reicht nicht aus. Wir unterstützen die Möglichkeit, den Lärmschutz durch PV-Module zu verbessern.
  1. Verkehrssicherheit „Im Mündrup“
    Viele Autos nutzen die Straße „Im Mündrup“ als Durchfahrt zwischen Georgsmarienhütte und Bissendorf – häufig mit nicht geringem Tempo. Insbesondere der Bereich zwischen Hotel Rose über die A-33-Brücke bis zur ehemaligen B 68 mit dem Lkw-Verkehr aus dem Gewerbegebiet Mündruper Heide bedeutet Gefahr vor allem für Schulkinder. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Straße mit einem Rad- und Fußweg ergänzt wird. Der Bereich zwischen ehemaliger B 68 und Funken Spitze sollte auf Tempo 30 begrenzt werden. Das Verbot für Schwerlastverkehr über 6 t ist polizeilich durchzusetzen, vor allem bei Umleitungen von A 33 und A 30. Auf provisorisches Verfüllen von Schlaglöchern, was die Umgebung verschmutzt, sollte verzichtet werden. Im Gewerbegebiet sollten Parkstreifen vorgesehen und die Müllbeseitigung organisiert werden.
  1. Verkehrsberuhigung Mittelheide
    In der Siedlung Mittelheide führt teilweise schnelles Fahren zur Gefährdung von Kindern. Wir befürworten deshalb eine Prüfung, inwieweit eine Einstufung als „Spielstraße“ wie in den Wohnstraßen „Roses Feld“ und „Funken Spitze“ unter Berücksichtigung landwirtschaftlicher Fahrzeuge möglich ist. Dabei sollte es auch eine Verbesserung an der Kreuzung Mittelheide/Ellerkamp geben, die teilweise schlecht einsehbar und für Kinder nicht ungefährlich ist. Die Versackung im Bereich der Hausnummern 3-5 ist aufzufüllen..
  1. Querungshilfe Hunnenkuhle
    Viele Menschen überqueren die alte B 68 im Bereich Hunnenkuhle. Nicht selten sind die Autos auf dieser Straße sehr schnell, aber auch Motorräder sorgen für Gefahr. Deswegen wollen wir hier für die Querung mehr Sicherheit.
  1. Reaktivierung des Kita-Busses
    Geprüft wissen wollen wir die Reaktivierung des Busses, der Kinder aus Holsten-Mündrup zu Krippe, Kindergarten und Grundschule in Kloster Oesede bringt, um Eltern zu entlasten und Verkehrsprobleme vor den Gebäuden zu vermeiden.
  1. „LandGut“ für Jugend und Senior*innen
    Mit dem „LandGut“ besitzt Holsten- Mündrup ein hervorragendes Angebot für Kinder- und Jugendgruppen, aufgebaut durch viel ehrenamtliches Engagement und die Kath. Landvolkshochschule. Wir wollen, dass dieses Angebot langfristig gesichert wird und auch von Holsten Mündruper Jugendlichen für ihre Freizeitgestaltung genutzt werden kann. Hier sehen wir auch die Möglichkeit für einen Seniorinnen-Treff für Holsten Mündrup. An der Ausfahrt auf die Voxtruper Straße ist zur Verkehrssicherheit ein Spiegel anzubringen, auf der Straße ist in Richtung Osnabrück ein Schild für 70 km/h zu ergänzen.
  1. Rücksicht bei 380-kV-StromTrasse
    Die Firma Amprion baut zur Verstärkung der Stromtrassen eine 380-kv-Freileitung zwischen Lüstringen und Borgholzhausen, wovon auch das nord-östliche Holsten Mündrup nahe Bissendorf betroffen ist. Bis zur geplanten Inbetriebnahme 2028 sind die Arbeiten rücksichtsvoll für Nachbarn und Natur vorzunehmen, angerichtete Schäden sind zeitnah zu beseitigen. Dafür sind die Ausgleichszahlungen von Amprion zu nutzen. Die vorgeschriebene Begrünung der KÜS (Kabelübergabestation) ist zeitnah umzusetzen.
  1. Biotope für Tiere und Pflanzen entwickeln
    In der Mittelheide und Am Königsbach wurden Regenrückhaltebecken errichtet, die vom Bauhof der Stadt betreut werden. Statt sie jedoch regelmäßig zu mähen und den Bewuchs kurz zu halten, könnten diese beiden kleinen Flächen zu Biotopen entwickelt und so der Flora und Fauna wieder einen kleinen Platz am Rande der Autobahn gegeben werden. Immerhin sieht man auf den Wiesen entlang der Autobahn hin und wieder Graureiher und auch Störche. So könnte diese Population auf Dauer in Holsten Mündrup erhalten werden.
  1. Gewerbegebiet Mündruper Heide + ehemalige B 68

Die Gewerbenutzung im Gebiet „Mündruper Heide“ muss vor allem hinsichtlich Lärm und Verkehr verträglich für die Anwohnenden geschehen. Für die neuen Speditionen ist mit Hilfe von Spiegeln eine direkte Zufahrt zur ehemaligen B 68 zu schaffen. Die Geschwindigkeit zwischen Steiniger Turm und A-33-Zufahrt ist auf 50 km/h zu senken.

  1. Sonstiges
  2. Für die Straße „Gruttkamp“ muss das Tempolimit 100 km/h gesenkt werden.
  3. Die Toilette auf dem zentralen Spielplatz muss von der Stadt gesichert werden.
  4. Die Erweiterung des Gesteinsabbaus am Hengelsberg.um 450.000 m³ in bis zu 30 m Tiefe bis 2050 muss Rücksicht auf Umwelt und Anwohnende nehmen.
  5. Der Bürgerbus sollte das ÖPNV-Angebot auch für Holsten Mündrup verbessern. Für 4,40 € bis Kloster Oesede ist zu teuer.
  6. Eine Einkaufsmöglichkeit sollte geschaffen werden.
  7. Wir unterstützen die Planung für eine Stromspeicheranlage.
  8. Das Stromnetz ist rechtzeitig für den Anschluss einer bäuerlichen PV-Anlage
  9. Bänke im Wald können durch Schild „Sitzen auf eigene Gefahr“ erhalten bleiben.
  10. Feste in Holsten Mündrup sollen nicht übermäßig mit städtischen Gebühren belastet werden.
  11. Die Möglichkeit, Angelegenheiten im Bürgeramt bei persönlichen Besuchen durch Nummernziehen zu absolvieren, ist zu erhalten.
  12. Der Müll am Königsbach ist zu beseitigen und der Bach zu renaturieren.
  13. Die sichtbar gewordene Altablagerung von Müll im Wäldchen Richtung Gut Waldhof (Nähe Waldhofstraße) ist zu beseitigen.
  14. Die Arbeiten für Schnelles Internet sind umgehend abzuschließen.
  15. Die Mahd an der A 33 ist zu reduzieren, um mehr Rücksicht auf die Tiere zu nehmen.

 

Holzhausen

Verkehrssicherheit

Einrichtung eines angemessen breiten Fahrradweges auf der Von-Galen Straße bis zur Malberger Straße / Salzgitter-AG.

Einrichtung eines sicheren Fahrradweges nach Oesede (aus allen Stadtteilen). So können die weiterführenden Schulen, die Schwimmbäder und das Stadtzentrum sicher und umweltfreundlich erreicht werden.

Bildung

Ausbau der Angebote des Jugendtreffs in Holzhausen.

Unterstützung der St. Antonius-Bibliothek in Holzhausen.

Beseitigung der Baumängel an der Antonius – Grundschule (z. B. die Treppenanlage zur Sporthalle, Fertigstellung der Kellerschachtabdeckung)

Sport

Wir setzen uns ein für den Bau eines multifunktionalen BSV-Vereinsheimes und der dazu notwendigen Infrastruktur. Wir unterstützen die allgemeine Nutzung der Räumlichkeiten.

Soziales

Betreutes Wohnen und Tagespflege so lenken und unterstützen, dass sich das Holzhauser Potenzial voll entfalten kann.

Umwelt

Grünflächen sollen grün bleiben – unnötige Flächenversiegelung verhindern. Hierzu gehört auch die Erhaltung des Grünstreifens / des Grünzugs im Baugebiet zwischen Im Loh und Düteweg.

 

Kloster Oesede

  1. Mehr Verkehrssicherheit auf der Glückaufstraße
    Der auf der südlichen Seite der Glückaufstraße errichtete Schutzstreifen für Radfahrer*innen hat nur eine reine Alibifunktion und bietet keine ausreichende Sicherheit. Der bestehende Rad- und Fußweg sollte zwischen den Ortsschildern deutlich aufgewertet werden und an den Einmündungsstraßen „Im Kohlsiek“, „Auf der Halle“, Im tiefem Siek“, „Am Markt“, Graf-Ludolf-Straße“ und „Im Nordfeld“ zur Glückaufstraße mit einer deutlich roten Halte-Markierung versehen werden. Des Weiteren fordern wir ein LKW-Durchgangsfahrverbot. Wir setzen uns dafür ein, dass die mit hunderten Unterschriften geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 auf der Glückaufstraße zwischen Auf der Halle und Im Sutarb zügig umgesetzt wird.
  1. Grundschule und Klostergebäude

Nach dem Beschluss zur Umsiedlung der Grundschule in das ehemalige Gebäude der Hauptschule ist es für diese Altersstufe herzurichten. Insbesondere die Asphaltfläche des Schulhofes muss noch kindgerecht (z. B. Klettergerüst. Fussballtore, Fangzaun) mit geeigneten Untergründen (Sand, Holzschnitzel, Rasen)  umgestaltet werden. Nach dem erfolgreichen Umzug der Ganztagsbetreuung müssen die Vorbereitungen auch für den Unterricht am neuen Standort an der Waldbühne getroffen werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die leerstehenden ehemaligen Wohnungen des Lehrpersonals im Klostergebäude nicht weiter verfallen, sondern wieder genutzt werden.

  1. Kita und Krippe

Mit dem Neubau der Krippe für 45 unter dreijährige Kinder konnte endlich der Mangel an Plätzen behoben werden. Auch zukünftig wollen wir darauf achten, dass keine Kinder mehr abgewiesen werden. Der steigende Bedarf an Integrationsplätzen wird zu berücksichtigen sein. Sollten die Geburtenzahlen wie angekündigt zurückgehen, wird der Umgang mit Überkapazitäten an Plätzen zu klären sein.

  1. Feuerwehr

Gegenüber dem bisher favorisierten Standort des Geländes Glückaufstraße 139 sprechen wir uns nach der beschlossenen Umsiedlung der Grundschule in das Gebäude der ehemaligen Hauptschule dafür aus, die Feuerwehr am bisherigen Standort zu belassen und dort bedarfsgerecht auszubauen.

  1. Räume für größere Veranstaltungen

Die Stadt kalkuliert für den Saal Steinfeld mit Sanierungskosten von 2 Mio. Euro. Wir sind der Auffassung, dass zusammen mit Vereinen, Verbänden gemeinschaftlich geklärt werden sollte, ob eine gemeinsame Nutzung möglich wäre. Der Saal Steinfeld mit dem dazugehörigen Haupthaus ist ortsbildprägend und sollte erhalten bleiben. Die weitere Nutzung des Gebäudes der Marienkirche für kulturelle Veranstaltungen muss unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes geklärt werden.

  1. Mühlenteich
    Der Mühlenteich ist als beliebtes Naherholungsgebiet im Einklang mit der Natur zu erhalten. Insbesondere ist der Weg am Teich auch für Gang mit Rollatoren geeignet zu befestigen.Wir setzen uns weiterhin gegen die teure Verwendung des Mittels „SchlixX“ ein. Wir befürworten die Erhöhung der Teichrosen-Mahd auf zweimal jährlich. Wir befürworten eine umweltverträgliche Schlammabsaugung. Wie bei anderen Projekte sollte die Stadt die Betreuung durch ein ehrenamtliches Team fördern.
  1. Marktplatz

Mit der Errichtung eines neuen Spiel- und Aufenthaltsbereichs sowie den E-Ladestationen für Autos und Fahrräder sind wir sehr zufrieden. Das in der Nähe befindliche Café wertet die Aufenthaltsqualität deutlich auf. Wichtig für uns ist auch, dass die Kloster Klipp erhalten bleibt und von der Stadt unterstützt wird. Für Sparkasse und Volksbank sollte ein Behälter aufgestellt werden für die Abgabe von Überweisungen.

  1. Einzelhandel

Wichtig ist für uns, dass in Kloster Oesede ein Nahversorger mit Grundangeboten des täglichen Bedarfs bleiben muss. Die Preise im Supermarkt dürfen nicht höher sein wie in der Oeseder Zentrale.

  1. Jugendtreff

Die Jugend steht bei uns hoch im Kurs. Deshalb sollte ein Jugendtreff in Kloster Oesede reaktiviert werden.

  1. Vereine/Verbände

Die Vereinsarbeit durch VfL, Waldbühne, Kolping, „nature kids & teens“  etc. wird von uns gewürdigt und erhält die volle Unterstützung. Die Turnhalle an der Waldbühne ist schnellstmöglich instand zu setzen.

  1. Spielplätze

Die Aufenthaltsqualität des Spielplatzes an der Eichhofstraße wollen wir verbessern. Die Schatten spendenden Apfelbäume müssen erhalten bleiben. Der Spielplatz an der Niedersachsenstraße muss sanitäre Anlagen bekommen, die ehrenamtlich betreut werden könnten.

  1. Verkehrssicherheit „Kaffeehäuser“

Wie an der Bushaltestelle Petersmann (Wellendorfer Straße) ist auch an der Haltestelle „Kaffeehäuser“ (Borgloher Straße) die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h zu begrenzen, Überholverbot einzurichten und die Querung an der Bushaltestelle sicherer zu gestalten.

  1. Haller Willem

Weiterhin setzen wir uns für den 30-Minuten-Takt ein. Dabei muss auf günstige Fahrpreise geachtet werden.

  1. Historische Gebäude

Den Erhalt von historischen Gebäuden wie Hof Teupe wollen wir unterstützen.

 

Oesede

Stadtzentrum

Ein lebendiges Zentrum muss konstant weiterentwickelt werden. Dabei spielen der Klimawandel, aber auch das geänderte Kaufverhalten der Bevölkerung eine zentrale Rolle. Das Zentrum von Oesede benötigt ein vorrausschauendes städtebauliches und ökologisches Konzept für

– die Oeseder Straße

– den Markt-/Kirmesplatz

– den Roter Platz

– die Graf-Stauffenberg-Straße

– die Schoonebeekstraße

Für ein attraktives Stadtzentrum unterstützen wir die Ansiedlung von Cafés und Gastronomie ebenso wie die Schaffung neuer Einkaufsmöglichkeiten und den Erhalt der bestehenden Einzelhandelsstrukturen. Insbesondere unterstützen wir die Einrichtung eines gastronomischen Angebotes im ehemaligen Bahnhofsgebäude, vor allem als Angebot für ankommende und wartende Fahrgäste.

Die Nutzung der City-Infrastruktur soll für alle Menschen gleichberechtigt möglich sein. Die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Rollatoren und Beeinträchtigungen, Müttern und Vätern mit Kinderwagen, Kindern, Familien müssen berücksichtigt werden.

Das Zentrum muss angesichts des Klimawandels grüner werden. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürger/innen muss sichergestellt werden. Mehrere öffentliche Trinkbrunnen müssen zur Verfügung stehen. Wir wollen eine umfassende Begrünung des Kirmesplatzes erreichen. Grünflächen und Kirmes dürfen durch ein von der Stadtverwaltung ins Gespräch gebrachtes Parkhaus nicht eingeschränkt werden.

Das Zentrum benötigt mehr Platz für Außenangebote der Geschäfte und der Gastronomie. Die gesamte Aufenthaltsqualität muss gesteigert werden. Dazu sollen mehr Ruhezonen mit Bänken und Flächen für Kommunikation und Spiele wie z.B. Schach oder Boule eingerichtet werden. Eine Wassertretstelle zur Abkühlung bei sommerlicher Hitze sollte gebaut werden.

Wir setzen uns weiterhin für eine Sanierung oder den Neubau der Toilettenanlage mit einem separaten WC für Behinderte auf dem Kirmesplatz ein.

Eine von der Stadtverwaltung ins Gespräch gebrachte Gewerbebebauung im Bereiche Glückaufstraße / Eschweg lehnen wir ab.

Oeseder Straße

Langfristig benötigt die Oeseder Straße ein modernes Verkehrskonzept, das die Aufenthaltsqualität erheblich steigert und gleichzeitig eine sichere Fortbewegung aller Verkehrsteilnehmer/innen sowie die Ansiedlung von Gastronomie und Cafés ermöglicht.

Wir wollen einen Dialog über die zeitnahe Einrichtung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs mit einer Tempo-20-Zone. Möglichkeiten wie Shared Space sollten geprüft werde.

Auf Höhe des Rathauses sollen Platzfläche und Straßenraum niveaugleich ohne Bordsteine ausgebildet werden.

Wir setzen uns für den Erhalt und die Erweiterung des Baumbestandes trotz Straßenbaumaßnahmen und neuer Pflasterung ein.

Wir setzen uns für die Erhaltung der Straßenbäume im Bereich der Engstelle beim Buchhandel Sedlmair ein. Eine dortige Straßenbaumaßnahme sollte zu einem einspurigen Fahrbahnabschnitt führen, damit der aktuelle PKW- und LKW-Verkehr deutlich entschleunigt wird.

Ausbau des Jugend- Schul- und Freizeitangebotes

Es sollten Örtlichkeiten gefunden werden für:

– vereinsfreie Fußballplätze, alternativ sollten die vorhandenen Sportplätze in den Zeiten, in denen sie nicht von den Schulen und Vereinen genutzt werden, der Öffentlichkeit frei zugänglich sein.

– zusätzliche öffentliche Grillplätze in geeigneter nachbarschaftsverträglicher Lage

– einen Dirtpark auf städtischer Fläche in nachbarschafts- und naturverträglicher Lage

Wir unterstützen die Fertigstellung des Neubaus der Michaelis-Grundschule sowie der benachbarten Kita- und Krippenplätze. Während der Bauphase muss für den Jugendtreff ein geeignetes provisorisches Ausweichangebot geschaffen werden.

Über die Zukunft der Dröperschule ohne Ganztagsbetreuung wird der Elternwille entscheiden.

Wir sind für die Errichtung einer multifunktionalen Mehrzweckhalle für bis zu 1.000 Besucher*innen in zentraler, gut erreichbarer aber nachbarschaftsverträglicher Lage von Oesede, für Konzerte, Theater, Kino, Trödelmarkt u.v.m..

Stadtentwicklung

Das Möllerhof-Gebäude muss vor weiterem Verfall bewahrt werden. Die Nutzung des gesamten Geländes soll in Abstimmung mit den Besitzenden für die Stadtentwicklung genutzt werden können.

Unterstützung der Pläne der Konrad-Sieker-Stiftung zur Errichtung einer Begegnungsstätte für kranke und gesunde Menschen und Schaffung eines Erholungs- und Rückzugsraumes auf dem Grundstück.

Die Zukunft des Friedhofs im Zentrum und des Parkfriedhofs muss langfristig gesichert werden. Die Friedhöfe sollen weiteren Baumbestand erhalten und als Naherholungsflächen mit mehr Bänken und Aufenthaltsbereichen ausgestattet werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass in dem Gebäude des ehemaligen Drei-Freunde-Kindergartens Wohnraum entsteht, aber die Gartenfläche nicht bebaut wird. Das Ziel ist eine anwohner- und naturverträgliche Nachnutzung des ehemaligen KiTa-Geländes Theodor-Storm-Weg 8 und des Wohnhauses Nr.6 mit insgesamt nicht mehr als 8 Wohneinheiten und viel Grün.

Grüner Finger

Die Erhaltung des „grünen Fingers“ zwischen Schauenroth, Stadtring, Langenbrook, Kruseweg hat für uns oberste Priorität. Der Grüne Finger beinhaltet die „Hundewiese“, den Schwanenweiher, die Felder, den Friedhof sowie den Schulwald Kruseweg und setzt sich fort über die Felder und Wiesen an den Teichen der Straße Waldwiese bis zum Waldrand. Die Kaltluft aus dem Wald wird über diese Grünflächen ins Stadtzentrum geleitet. Diese Grünflächen dürfen auf keinen Fall bebaut werden. Neben der Funktion der Frischluftschneise beinhaltet der „grüne Finger“ einen hohen Freizeitwert. Mit den angelegten Blühwiesen sind diese Flächen ökologisch höchst wertvoll und müssen geschützt und erweitert werden.

Schulwald

Wir setzen uns für den Erhalt des Schulwaldes ein.

Seit die Bebauung des Overberg-Carrés entstanden ist, spült das Regenwasser, das von den versiegelten Flächen den Hang hinunterläuft, den Boden des Schulwaldes kontinuierlich auf den Fußweg und ins Kruse-Becken. Der Fußweg am Kruse-Becken hat Risse und rutscht ebenfalls ab, die Wegebeleuchtung kippt. Der gesamte Bodenbewuchs der ehemaligen Waldstruktur ist nach Angaben des Försters zerstört. Die Bäume am Hang sind gefährdet. Deshalb müssen geeignete Entwässerungsmaßnahmen in der Overberg-Siedlung eingerichtet werden, der Wald benötigt ein neu zu pflanzendes Unterholz.

Fußwege, sicherer Radverkehr, ÖPNV und Verkehrsberuhigung

Wir setzen uns ein für

  1. den Erhalt des Fuß- und Radweges Alter Schauenroth ein (dieser historische Weg ist die wichtige und zentrale Verbindung der Siedlungen in Oesede-Süd mit dem Stadtzentrum und darf nicht beseitigt werden),
  2. die Reaktivierung des Fußweges über den Möllerhof zwischen Schauenroth und Im Spell (dieser Verbindungsweg ist Teil des Schulweges für viele Kinder und Jugendliche),
  3. eine Verbreiterung des Fuß- und Radweges vom Potthoff-Hof nach Dröper sowie eine insektenfreundliche Ausleuchtung des Wege,
  4. die durchgängige Öffnung des Fußweges zwischen Gymnasium und Stadtring,
  5. die Reaktivierung des Fußweges am Waldrand zum Spielplatz Talstraße,
  6. beschilderte Fußweg vom Bahnhof Oesede über Eisenbahnstraße und Gartbrink zur Landvolkhochschule
  7. Ausbau des Dröper Kirchweg und Weiterführung bis Kloster Oesede,
  8. Einsatz der städtischen Geschwindigkeits-Displays auch auf der Feuerstätte,
  9. die Verringerung der Höchstgeschwindigkeit zwischen Herrenrest und Oesede auf 70 km/h.

Wir fordern

  1. den Ratsbeschluss zum Bau der Fußgängerampel in Dröper endlich umzusetzen,
  2. den Ratsbeschluss für einen sicheren Radweg von der Kolpingstraße, die Fahrradstraße werden soll, über Eisenbahnstraße und Unterer Gartbrink, bis zur Oeseder Straße umzusetzen (die Sicherheit für den Radverkehr an der Peter-und-Paul-Kreuzung muss ebenfalls gewährleistet werden),
  3. Fahrradboxen auf dem Marktplatz,
  4. Wiederinbetriebnahme der Echtzeitanzeige an der Haltestelle Gildehaus,
  5. eine häufigere und regelmäßige Nutzung des Bypasses der Borgloher Straße.

Wir unterstützen

  1. eine Neugestaltung der Verkehrssituation B51/Teutoburger-Waldstraße, Wellendorfer Straße, Oeseder Straße mit Prüfung eines Kreisverkehrs an dieser Stelle,
  2. die Initiative für Verkehrssicherheit im Blumenviertel Oesede-Nord,
  3. Planungen zur Verkehrsberuhigung am Thie und die Einhaltung der An-und Ablieferzeit zwischen 6-22 Uhr,
  4. Planungen zur Verkehrsberuhigung der Waldstraße,
  5. die Durchsetzung des Pkw-Durchfahrtsverbots zwischen den Straßen Unterer Gartbrink und Eisenbahnstraße ein.

Lärmschutz

Wir wollen den Bau von Lärmschutzwänden voranbringen, vor allem an der B51 zwischen Milchhof und Talbrücke Oesede sowie im Bereich von K & K und Im Spell und an der Teutoburger-Wald-Straße.

Büsche und Bäume, die an der B51 entfernt wurden, müssen, besonders im Bereich des Kinderspielplatzes Im Spell / Schoonebeekstraße, genügend Lärmschutz bieten.

Nach der Sanierung der Talbrücke B 51 Oesede müssen beseitigte Büsche und Bäume ersetzt werden.

Wir unterstützen die von der Gewerbeaufsicht vorgeschlagenen Maßnahmen in der Möbelfabrik Wiemann zur Einhaltung der Lärmgrenzwerte in den anliegenden Wohngebieten.