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Pilgern für Klimagerechtigkeit

Über ökumenisches Klimapilgern berichtete Jens Knölker auf Einladung der Grünen. Vom 3. bis 19.9. werde bereits zum zehnten Mal gepilgert, in Polen ca. 280 km von Belchatów bis Warschau, etwa 25 km pro Tag, wo Braunkohletagebau mit Kraftwerk Herausforderungen böten. Für 2027 sei über zwei Monate Brüssel-Berlin geplant. Ziele des Klimapilgerns seien, Lösungen für nachhaltige Entwicklungen kennenzulernen, mit konkreten Aktionen für eine umfassende Verkehrswende und eine nachhaltige Landwirtschaft mit gesunder Ernährung sowie einem beschleunigten Ausstieg aus den fossilen Energien einzutreten, berichtete der 65-jährige freiberufliche IT-Berater. Die Zusammenarbeit und der Austausch über gerechten Umgang mit klimabedingten Umweltschäden und Migration würden mit Kirchengemeinden, Umweltinitiativen und Schulen erfolgen. „Zur Begrenzung des Klimawandelns kann durch eigenes Handeln beigetragen werden“ betonte Knölker. Die Staaten seien aufgefordert, ihre Klimaschutzanstrengungen deutlich zu erhöhen. Darüber sei auch mit politisch Verantwortlichen bei den bisherigen „Pilgerwegen der Gerechtigkeit und des Friedens“ in Schottland, Frankreich und den Niederlanden gesprochen worden. „Darüber würden wir gerne auch mal mir Friedrich Merz reden“, so der Aktivist für Klimagerechtigkeit. Es bestehe die Möglichkeit, einen Tag oder mehrere Tage mit zu wandern. Unterkünfte würden vor Ort von Gastgruppen organisiert. Nähere Infos mit Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.klimapilgern.de.

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Rathausplatz-Toilette als „Drogenkonsumstation“?

Bessere Sauberhaltung und Betreuung der öffentlichen Toilette auf dem Rathausplatz in Oesede mahnt Josef Knuf an. „Nicht nur zum Wochenmarkt sollte die Stadt dafür sorgen, dass ein Bild des Willkommens geboten wird“, betont der Marktbeschicker, der jeden Freitag auf dem Platz Brotwaren anbietet. Manchmal vermittele die Toilette allerdings den Eindruck einer „Drogenkonsumstation“. Der Stadtrat dürfe seine Augen vor diesen Problemen nicht länger verschließen. Ratsmitglied Karin Kemper (Grüne) kündigte einen Antrag an, die Errichtung einer modernen, barrierefreien und selbstreinigenden öffentlichen Toilettenanlage auf dem Rathausplatz zu prüfen, die Investitions-, Betriebs- und Unterhaltungskosten sowie mögliche Förderprogramme zu ermitteln und die Ergebnisse dem zuständigen Fachausschuss zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. „Der Rathausplatz ist das zentrale Herz der Innenstadt von Oesede“ so Kemper, die auch in der City-Gemeinschaft aktiv ist. Besucherinnen und Besuchern, Marktbeschickern, Kundschaft, Touristinnen und Touristen sowie vielen Bürgerinnen und Bürgern müsse eine saubere, sichere und zeitgemäße öffentliche Toilettenanlage als wichtiger Bestandteil einer attraktiven und gastfreundlichen Innenstadt geboten werden. Mit einer modernen, barrierefreien und selbstreinigenden Toilettenanlage –– könnten Hygiene und Nutzerfreundlichkeit deutlich verbessert werden. Gleichzeitig kann durch automatische Reinigungssysteme der laufende Pflegeaufwand reduziert und die Anlage langfristig wirtschaftlicher betrieben werden. Sollte Drogenkonsum im Umfeld der Toilettenanlage bestehen, müsse die städtische Sozialarbeit aktiv werden.

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Grüne besuchten „grünstes Stahlwerk Deutschlands“

Nach einem Gespräch mit dem Betriebsrat im vergangenen Jahr konnten Mitglieder der Grünen sich am 4. Juni bei einem Rundgang über das Stahlwerksgelände ein Bild machen über die Produktionsbedingungen. Kompetent und anschaulich führte Martin Duram nah an die Arbeitsplätze. An der Stranggussanlage faszinierte die Grünen, wie die glühenden Blöcke wie von Geisterhand bewegt ihren Weg durch die Halle finden.Beeindruckt zeigten sich die Grünen vom Dampfen, Zischen, Feuern und, Knallen direkt am Elektrolichtbogenofen, wo Schrott bei ca. 1.650 Grad geschmolzen und zu neuem Stahl verarbeitet wird. „Ein grandioses Spektakel“, kommentierte Joachim Grützmacher, der den Besuch organisiert hatte. „Im Gegensatz zum Hochofen mit Konvertertechnik bis Anfang der 90-er Jahre gibt es hier fast keinerlei Emissionen mehr“, betonte Duram.Schon jetzt sei der Betrieb in Georgsmarienhütte das „grünste Stahlwerk Deutschlands“, berichtete Duram. Ziel sei es, bis 2039 völlig klimaneutral zu werden durch den Einsatz erneuerbarer Energien. Aktuell gelte es, die im Vergleich zu Nachbarländern deutlich höheren Stromeinkaufspreise zu reduzieren, um die ca. 1.300 Arbeitsplätze zu sichern. So sei in Abstimmung mit der Belegschaft in den Wintermonaten A-Zyklisch gefahren worden, also zu Tageszeiten mit hohen Stromkosten der Schmelzbetrieb stundenweise ruhe, aber zu Zeiten niedriger Strompreise voll durchproduziert werde.

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Zaun aus Malbergen für Kloster Oesede

Auch angesichts der Gefahr für Kinder wird in Malbergen darauf gepocht, den im Auftrag der Stadt errichteten Zaun im Bereich „Untere Bauernschaft“ / „Hinterm Schlohe“ wieder zu beseitigen. „Da in Kloster Oesede gerade ein Zaun am Sportplatz erneuert werden soll, kann er aus Malbergen kostensparend dorthin umgesetzt werden“, schlug Thomas Gottwald anlässlich eines Ortstermins vor, zu dem die Grünen eingeladen hatten.Zukünftig müsse vor dem Vollzug von Maßnahmen wie dem Zaunbau in Malbergen die Bürgerschaft beteiligt werden, forderte Gottwald. Dadurch könnten unsinnige Ausgaben für die Stadt vermieden und gute Lösungen vor Ort gefunden werden. Dies stärke auch die Akzeptanz von Ratsentscheidungen und Verwaltungsarbeit.Das gelte auch für geplante Straßenbaumaßnahmen im Gebiet „Im Dreieck“. „Bevor hier fünfstellige Summen auf einzelne Haushalte zukommen, sollte mit den Anliegenden geklärt werden, was wirklich notwendig ist und wer die Kosten trägt“, betonte Gottwald.

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Ersatz defekter Geräte für Spielplatz am Spell

Für ihren Antrag, das defekte Schaukelgerüst sowie das ursprünglich vorhandene, multifunktionale Klettergerüst mit Rutsche, das bereits vor längerer Zeit entfernt wurde, auf dem Spielplatz „Im Spell“ zu ersetzen, haben die Grünen im Fachausschuss des Stadtrates einstimmige Unterstützung gefunden. Sie waren von Müttern spielender Kinder darauf hingewiesen worden, seit Monaten sei das Gerät seitens der Stadt per Anschlag gesperrt und die Nutzung untersagt. Dabei werde der Platz rege genutzt, auch von Kindergartengruppen. „Wir wollen keine aufwändige und kostspielige Neugestaltung oder Umstrukturierung“, erklärte Ratsmitglied Irina Weckermann. Die Maßnahme könne aus dem jetzt genehmigten Haushalt finanziert werden. Dort ständen 125.000 € für den Austausch von Spielgeräten auf Kinderspielplätzen zur Verfügung. Auch eine Sitzbank am Sandkasten für die Eltern der dort spielenden Kleinkinder solle aufgestellt und ein Schatten spendender Baum gepflanzt werden. Seitens der Verwaltung hieß es, nach einem Ersatzgerät werde bereits geschaut, vielleicht könne als Übergang ein freies Gerät von woanders organisiert werden, die Anschaffung eines neuen Gerätes werde, wegen der Lieferfristen, länger dauern. Das Aufstellen eines solchen Übergangsgerätes wurde von Mitgliedern des Fachausschuss aus Kostengründen und wegen doppeltem Arbeitsaufwand abgelehnt. Stattdessen wurde die kurzfristige Beauftragung neuer Geräte bevorzugt.

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  • 23. August 2026, Ganztägig: Wahlbenachrichtigung / Briefwahl
  • 23. August 2026, 11:00: Georgsmarienhütter Grünen-Stadtradeln
  • 27. August 2026, 19:00: Bürgermeisterkandidaten beim Forum für Energie und Umwelt
  • 28. August 2026, 19:00: Grüner Stammtisch / Demokratie-Fitness mit Miriam Brüning
  • 1. September 2026, 18:00: Ortsverbandstreffen