Willkommen bei Bündnis 90/Die Grünen Georgsmarienhütte

Aktuelles

Ministerium bestätigt Kritik an Waldumwandlung

Grüne: Es muss nachgepflanzt werden Georgsmarienhütte – Der Landkreis Osnabrück muss seine Entscheidungen hinsichtlich der Kompensation von Waldumwandlungen überprüfen. So lautet die Entscheidung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, das Grünen-Ratsherrn Robert Lorenz im November 2021 einschaltete, nachdem seine Kritik von Stadt Georgsmarienhütte und Landkreis Osnabrück abgewiesen worden war. Lorenz hatte bemängelt, dass wiederholt bei der Beseitigung von Waldbeständen die gesetzlich vorgeschriebenen Neuanpflanzungen nicht vorgenommen worden seien. Stadt und Landkreis hatten sich darauf berufen, solche Waldverluste über Kompensationspools ausgeglichen zu haben. Diese Praxis hat das Ministerium als nicht rechtskonform mit dem Niedersächsischen Waldgesetz eingestuft. Demnach seien als Kompensationsmaßnahme nur ungeförderte und ohne Rechtsverpflichtung vorgenommene Ersatzanpflanzungen sowie Neuwaldbildungen anrechenbar, soweit diese nach dem 1.4.2009 entstanden sind. Als Ausgleich für Bebauungen vorgenommene Ersatzaufforstungen älteren Datums könnten deshalb keine Berücksichtigung finden, stellt das Ministerium klar. Nach dieser Korrektur der Sichtweise von Stadt und Landkreis muss aus Grüner Sicht nunmehr ermittelt werden, in welchem Umfang Nachpflanzungen vorgenommen werden müssen. Dazu müssten Stadt und Landkreis jetzt Auskunft geben.

Weiterlesen »

659 Solarstrom-Anlagen in der Stadt – wir wollen mehr!

Bei nach Angaben der Stadtwerke 659 Solarstrom-Anlagen in der Stadt mit insgesamt 10.329 kW (Stand Ende 2021) sei noch viel Luft nach oben. Darüber bestand Einigkeit bei den Grünen anlässlich eines Gespräches über den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit Diplom-Ingenieur Heiner Gerbracht. Bisher werde die Stromversorgung in der Stadt nur durch gut 20% aus Erneuerbaren Quellen gedeckt, gemessen am bundesdurchschnittlichen Verbrauch pro Person, berichtete Vorstandsmitglied Johannes Bartelt. Andere Kommunen im Landkreis lägen mit teilweise über 100% deutlich darüber. Unterstützung der Grünen findet die Absicht von Firmen wie Stahlwerk Georgsmarienhütte GmbH oder Edeka-Dütmann, die Stromversorgung zu 100% auf Erneuerbare umzustellen. Geklärt werden muss noch, inwieweit die Novelliereung der Landesraumordnung die Möglichkeit eröffnet, für den Neubau des Dütmann-Marktes in Oesede die benachbarte landwirtschaftliche Fläche (2 ha) für aufgeständerte Photovoltaik (PV) zu nutzen. Für sinnvoll halten es die Grünen, beim Neubau von Wohnungen die Dächer gen Süden auszurichten. So könnten die geplanten Häuser im Gebiet Hempen (Nähe Freibad) nicht nur mit Nahwärme aus dem Stahlwerk versorgt, sondern auch mit umweltfreundlicher Stromerzeugung ausgestattet werden. Dadurch könne die Stromrechnung deutlich verringert werden. Aber auch viele bestehende Dächer können nach Ansicht der Grünen noch für PV genutzt werden, zumal die technische Entwicklung keine Süd-Ausrichtung mehr voraussetze.

Weiterlesen »

Besuch bei Pötter-Klima: Nano-Heizsystem als Zukunftstechnik

Georgsmarienhütte – Welchen Beitrag kann die Nano-Technologie für zukunftsträchtige Heizsysteme leisten? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Info-Besuches der Grünen bei der Firma PÖTTER-KLIMA im Oeseder Feld. Alarmiert durch stark steigende Gaspreise seien viele Menschen auf der Suche nach Alternativen, berichtete Seniorchef Gerhard Pötter. Seit 3 Jahren mit den Hochschulen in Aachen und Maastricht entwickelt, lägen bereits positive Erfahrungen mit der Nano-Heiztechnologie der Firma PÖTTER-KLIMA aus Hotels wie dem Steigenberger oder Privathäusern wie am Petersburger Wall in Osnabrück vor. In diesem Sommer solle die Vermarktung in großem Stil beginnen. Bei dem patentierten System werde Strom durch in Glasfasermatten gewobene Silberdrähte geleitet, erläuterte Projektmanager Louis Pötter. Dabei sei die Aufheizung bis zu 400 Grad möglich. Die Leitfähigkeit sei 850-mal höher als bei Kupferdrähten. In der Regel werde die Verlegung am Fußboden vorgenommen. Aber die Heizung sei auch an Wände, z.B. mit individuellen Bildern bedruckt und an Decken möglich. Verwendet werden könne die Technik auch bei Küchenarbeits- und Warmhalteplatten sowie beheizte Steh- und Sitztische für die Gastronomie. Auch für Bestandsbauten biete sich diese Technik an. Nachdem der alte Boden herausgenommen sei, können die Verlegung im oder auf Estrich vorgenommen werden. Darüber könne die Verlegung von Fliesen und Vinyl erfolgen. 8.-10.000 € rechnet

Weiterlesen »

Frauen-Straßennamen in neuem Wohnbaugebiet

Georgsmarienhütte – Den Internationalen Frauentag nahmen Frauen von Bündnis90/Die Grünen und „Omas gegen Rechts“ zum Anlass, um auf die Unterrepräsentanz von Frauen im öffentlichen Raum hinzuweisen. Mit einem improvisierten Straßenschild regten sie an, Straßen im in Vorbereitung befindlichen Wohnbaugebiet in der Nähe des Panoramabades mit Frauennamen zu benennen. Als eine Möglichkeit wurde Helene Lange genannt. Sie habe von 1848 bis 1930 gelebt und nach dem frühen Tod der Eltern schnell lernen müssen, sich selbst zu organisieren, berichtete die Hagener Ratsfrau Felizitas Exner. Das fehlende Bildungsangebot für Frauen habe sie nicht daran gehindert, sich autodidaktisch auf ein Examen zum Lehramt vorzubereiten. Ihre Kritik an der klassischen Mädchenbildung habe sie im Jahr 1890 zur Gründung des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins veranlasst. Mit der Einführung des Wahlrechts für Frauen habe sie sich auch politisch aktiv eingebracht. Petra Funke, Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, regte an, auch Vorschläge von Bürgerinnen aufzugreifen und damit Benennungen von Frauen zu ermöglichen, die in Georgsmarienhütte und in der Region sich für das Allgemeinwohl und Verbesserungen in der Stadt eingesetzt haben. „Wenn das Endziel der Frauenbewegung erreicht ist, so wird’s kein führendes Geschlecht mehr geben, sondern nur noch führende Persönlichkeiten“, so Exner. Diese Vision von Helene Lange sei auch heute noch aktuell.

Weiterlesen »

Angriffskrieg sofort beenden!

Gemeinsame Sicherheit für Europa Georgsmarienhütte – Beim jüngsten Treffen der Grünen wurde die sofortige Beendigung des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine gefordert. Kritik wurde allerdings laut an der Zustimmung der Grünen- Bundestagsfraktion zu Waffenlieferungen an die Ukraine. Damit drohe der Krieg verlängert zu werden mit noch mehr Toten und Trümmern in den Städten. Auch im Vorfeld des Krieges hätten die Grünen in der deutschen Ampel-Regierung entschiedener für eine Verständigung zwischen Russland und der Ukraine eintreten sollen, betonte Ibrahim Tutam. „Wenn die Ukraine jetzt Neutralität und Verständigung über die Krim und den Donbass anbietet, warum ist das nicht vor dem Krieg geschehen“, fragte das langjährige Grünen-Mitglied. „Warum hat die NATO entsprechend der Verabredung zur deutschen Einigung nicht darauf verzichtet, sich Richtung Osten auszudehnen“, fragte Tutam. Mit dem Heranrücken an dessen Grenze sei nachvollziehbar, dass sich Russland bedroht fühle. Das gebe jedoch keinerlei Recht, die Ukraine militärisch anzugreifen. Der russische Überfall auf die Ukraine sei als Kriegsverbrechen einzustufen. „Der russische Präsident Putin gehört deswegen genauso vor den Internationalen Gerichtshof in den Haag gestellt wie das US-Präsident George W. Bush für den Überfall 2003 auf den Irak gehört hätte“, so die Sprecherin des Stadtverbandes, Petra Stankewitz. Bei der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen dürfe Deutschland

Weiterlesen »

Radwege, Kita, Pflege und Wohnen

Petra Funke stellte Landtagsschwerpunkte vor Georgsmarienhütte – Sichere Radwege, Bildungspolitik mit mehr Plätzen und einer dritten Kraft in den Kitas, ausreichend Plätze und gute Bezahlung in der Pflege sowie Wohnraum mit Konzepten wie „Jung kauft alt“ gehören zu den Schwerpunkten der Grünen-Landtagskandidatin Petra Funke. Als Anreiz, den Umstieg vom Auto zu prüfen, begrüßte Funke die Aktion der Ampel-Regierung, ab Juni Tickets im Nahverkehr in Bus und Bahn für 9 Euro monatlich anzubieten. Wie im Entwurf des Landtagswahlprogramms der Grünen vorgesehen, könne das Land durch ein 365-Euro-Ticket (1 Euro pro Tag) sowie Fahrtkostenerstattung auch für Sekt-II und Azubis diese zunächst auf 3 Monate befristete Aktion fortführen. Als weitere Maßnahme für besseren ÖPNV seien von den Landes-Grünen vorgesehen die Erhöhung der Fahrradmitnahme in der Bahn, die Abschaffung der 1. Klasse im Nahverkehr sowie höhere Taktungen und größere Kapazitäten. Ziel der Grünen sei es, dass jeder Ort von morgens bis abends mindestens stündlich zu erreichen sei, zumindest per Anrufsystem. Bis 2035 wollen die Grünen Klimaneutralität für Niedersachsen erreichen, erklärte Funke. Dazu solle bei allen Neubauten und Altbau-Sanierungen die Sonnenergie genutzt werden. Außerdem müsse die Nutzung der Windenergie deutlich ausgebaut werden. „Entsprechend der Pläne des Georgsmarienhütter Stahlwerkes setzen wir uns dafür ein, dass vorbelastete

Weiterlesen »
  • Infostand Wochenmarkt Oesede
    30. September 2022, 14:00 Uhr
    Wochenmarkt Oesede
  • Treffen Stadtteilgruppe Oesede
    30. September 2022, 18:30 Uhr
    Uthmann by no name
  • Infostand Wochenmarkt Oesede
    7. Oktober 2022, 14:00 Uhr
    Wochenmarkt Oesede