Rathausplatz-Toilette als „Drogenkonsumstation“?

Bessere Sauberhaltung und Betreuung der öffentlichen Toilette auf dem Rathausplatz in Oesede mahnt Josef Knuf an. „Nicht nur zum Wochenmarkt sollte die Stadt dafür sorgen, dass ein Bild des Willkommens geboten wird“, betont der Marktbeschicker, der jeden Freitag auf dem Platz Brotwaren anbietet. Manchmal vermittele die Toilette allerdings den Eindruck einer „Drogenkonsumstation“. Der Stadtrat dürfe seine Augen vor diesen Problemen nicht länger verschließen.

Ratsmitglied Karin Kemper (Grüne) kündigte einen Antrag an, die Errichtung einer modernen, barrierefreien und selbstreinigenden öffentlichen Toilettenanlage auf dem Rathausplatz zu prüfen, die Investitions-, Betriebs- und Unterhaltungskosten sowie mögliche Förderprogramme zu ermitteln und die Ergebnisse dem zuständigen Fachausschuss zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

„Der Rathausplatz ist das zentrale Herz der Innenstadt von Oesede“ so Kemper, die auch in der City-Gemeinschaft aktiv ist. Besucherinnen und Besuchern, Marktbeschickern, Kundschaft, Touristinnen und Touristen sowie vielen Bürgerinnen und Bürgern müsse eine saubere, sichere und zeitgemäße öffentliche Toilettenanlage als wichtiger Bestandteil einer attraktiven und gastfreundlichen Innenstadt geboten werden.

Mit einer modernen, barrierefreien und selbstreinigenden Toilettenanlage –– könnten Hygiene und Nutzerfreundlichkeit deutlich verbessert werden. Gleichzeitig kann durch automatische Reinigungssysteme der laufende Pflegeaufwand reduziert und die Anlage langfristig wirtschaftlicher betrieben werden. Sollte Drogenkonsum im Umfeld der Toilettenanlage bestehen, müsse die städtische Sozialarbeit aktiv werden.